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Kanton Ab dem 1. Februar 2019 wird die Zuger Polizei twittern, liken und hashtaggen. Auf den Plattformen Twitter, Facebook und Instagram wird die Zuger Polizei die Bevölkerung über aktuelle Ereignisse, aber auch zu Themen wie Prävention, Fahndung und Personalrekrutierung updaten. Dabei gibt sie auch spannende Einblicke in die tägliche Polizeiarbeit.

Soziale Medien

Die sozialen Medien gewannen für das Informationswesen und die Kommunikation in den letzten Jahren stark an Bedeutung und sind für viele Bürger zu einem öffentlichen Bereich geworden. Die Zuger Polizei will durch die Nutzung von Social Media als zusätzliche Kommunikationskanäle noch bürgernaher werden. Grundsätzlich werden die verschiedenen Plattformen von den Mitarbeitenden der Medienstelle zu den Bürozeiten, nur bei grösseren Ereignissen auch ausserhalb der Bürozeiten, betreut.

Strafanzeigen und Notrufe

Aus Datenschutzgründen und mangels sicherer Identitätsüberprüfung des Anzeigers sind die Social Mediakanäle für die Erstattung von Strafanzeigen weder geeignet noch erlaubt. Ebenso sollen sie in Notsituationen nicht zur Alarmierung der Polizei verwendet werden. Bei Notfällen gilt es weiterhin zwingend die Notrufnummern 117 oder 112 zu wählen. > Seite 2

Kein rechtsfreier Raum

Weiter teilte die Polizei mit: «Wir behalten uns ausdrücklich vor, Beiträge, die gegen geltendes Recht oder die guten Sitten verstossen, dem entsprechenden Plattformanbieter zu melden, den Eintrag zu löschen, oder löschen zu lassen. Das betrifft anstössige, obszöne, pornografische, bedrohende, zu Gewalt auffordernde, diskriminierende, rassistische, beleidigende, Dritte herabsetzende, irreführende oder gesetzeswidrige Inhalte, sowie Inhalte, die gegen die Rechte Dritter (inkl. deren Urheber - und ihre Persönlichkeitsrechte) verstossen. In Fällen strafrechtlicher Relevanz hat dies zusätzlich ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren zur Folge. www.zugerpolizei.ch

PD/DK


Zuger Woche vom Mittwoch, 30. Januar 2019, Seite 2