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Nein zu Zersiedelungsinitiative!

Die Zersiedelungsinitiative verlangt, dass Neueinzonungen nur dann möglich sind, wenn an einem anderen Ort eine vergleichbare Fläche ausgezont wird. Die Initianten stellen sich vor, dass Kantone mit hohen Baulandreserven diese an andere Kantone verkaufen können. Folglich bekämen Kantone, die in den vergangenen Jahren ohne Siedlungsbegrenzung und weit über ihrem effektiven Bedarf eingezont haben, ihre Fahrlässigkeit noch finanziell vergoldet. Finanziert durch Kantone wie Zug, deren Einzonungen mit dem effektiven Wachstum in Einklang sind. Diesen Systemfehler gilt es bei der Abstimmung vom 10. Februar zu verhindern!

Daniel Abt, Baar


Zuger Woche vom Mittwoch, 6. Februar 2019, Seite 10