E-Paper - 28. Januar 2015
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Fazit Landammannfeier

FDP Kantonsratssitzung vom 29. Januar 2015

Die FDP des Kantons Zug prescht vor und lässt verlauten, dass es für sie, nach dem Skandal bei der Landammannfeier, undenkbar sei, mit den beiden Kantonsräten Jolanda Spiess-Hegglin (ALG) und Markus Hürlimann (SVP) weiter vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.

PD/DK - Nach dem angerichteten Debakel für die Institution des Kantonsrates müssen die beiden Protagonisten ihre Konsequenzen ziehen. Eine vertrauensvolle und erspriessliche Zusammenarbeit für die Wohlfahrt unseres Kantons ist für unsere Fraktion mit Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin nicht mehr denkbar. Beide haben sich mit ihrem für Kantonsräte unwürdigen Verhalten an der Landammannfeier selber politisch handlungsunfähig gemacht. Die in hoher Kadenz medial verbreiteten Widersprüche sind ihrer Glaubwürdigkeit abträglich. Die FDP ist nicht bereit, mit Personen politisch zusammenzuarbeiten, die mit der Hochhaltung des Ehrenkodexes für gewählte Volksvertreter dermassen leichtsinnig umgehen.

Dreifachsporthalle

Aufgrund des von der Regierung angekündigten Entlastungsprogramms gewichtet die FDP-Fraktion auch in neuer Zusammensetzung die finanzpolitischen Argumente grossmehrheitlich höher als das Bedürfnis und die Wünsche der Sportvereine und der Standortgemeinde Zug. Es ist derzeit schlicht der falsche Zeitpunkt für ein Projekt aus dem Wunschbereich, denn für schulische Bedürfnisse reichen bekanntlich zwei Einzelhallen. Zudem werden die vorhandenen Kapazitäten noch nicht konsequent genutzt und neue 3-fach-Turnhallen sind in Baar geplant.

Schulgesetze

Die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen sind im Grossen und Ganzen nachvollziehbar. Einzig die sprachliche Frühförderung für Kinder vor dem obligatorischen Kindergarten, welche bereits im kürzlich vom Volk abgelehnten Integrationsgesetz Gegenstand waren, lehnen wir ab. Die vorgesehene freiwillige Grund- oder Basisstufe beurteilen wir kritisch. Wir würden ein einheitliches System begrüssen. Wir bezweifeln, dass die Mehrkosten einen höheren Nutzen bewirken.

Zuger Woche vom Mittwoch, 28. Januar 2015, Seite 17 (85 Views)

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