E-Paper - 28. Januar 2015
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«En sicheri Sach»

RENÉ SIMMEN Räbevater der Fasnachtsgesellschaft Baar

Name: René Simmen

Beruf: Hauptagent, Sozialversicherungsfachmann m. eidg. FA

Wohnort: Baar

Interview von Laura Hürlimann

René III. Simmen, Sie sind der diesjährige Räbevater von Baar. Die Fasnacht steht unter dem Motto «Räbefasnacht Baar, en sicheri Sach», wieso wurde dieses Motto gewählt?

Sowohl im Beruf als auch bei all meinen Hobbys bin ich natürlich ständig mit dem Thema Sicherheit beschäftigt. Auch an der Fasnacht wird schon seit Jahren die Sicherheit, z.B. an den Umzügen, thematisiert und durchgesetzt. Nicht selbstverständlich ist, dass Baar zu den wenigen Gemeinden im Kanton Zug gehört, in denen die Durchführung der Fasnacht noch als sicher bezeichnet werden darf. Das möchte ich mit meinem Motto, als Dank für alle, die sich dafür einsetzen ausdrücken.

Hätten Sie jemals damit gerechnet, dass der geheime Rat Sie für dieses hohe Amt vorschlägt und wie haben Sie auf diese freudige Nachricht reagiert?

Nein. Nicht wirklich. Umso mehr freute und ehrte uns die Anfrage. Eine solche Chance, die man wirklich nur einmal im Leben erhält, durften wir natürlich nicht ablehnen. Die Reaktion war dann auch entsprechend. Am anderen Tag wurde der Fahnenmast bestellt.

Auf was dürfen sich die Baarer-Fasnächtler in diesem Jahr besonders freuen und auf was freuen Sie sich persönlich am meisten?

Nebst den beiden sensationellen Umzügen, gibt es für mich ein absolutes Highlight. Die Amuesete mit der einzigartigsten Konfettischlacht der Welt. Darauf und auf all die fröhlichen Kindergesichter und Begegnungen an der Fasnacht freue ich mich riesig.

Was schätzen Sie am Kanton Zug?

Den Zugersee und die kulturelle Vielfalt. Als langjähriger TIXI-Fahrer aber auch die Offenheit und den Grossmut gegenüber Behinderten und den Organisationen, die diese unterstützen.

Was würden Sie zu Ihrem 20 Jahre jüngeren Ich sagen?

Heirate bald deine Gäuggel-Prinzessin Monika …es lohnt sich!

Ihre grösste Marotte/Macke ist?

Ich trinke leider kein Bier!

Was steht/liegt bei Ihnen zuhause auf dem WC?

Ein herziges, im Körbchen schlafendes Plüsch-Lämmlein.

Was würden Sie tun, wenn Sie unsichtbar wären?

Nacktbaden (alleine und im Sommer).

Ihre drei liebsten Nahrungsmittel?

Bisongulasch, kalte Schokolade, Citterio-Salami.

Womit kann man Sie überraschen?

Wenn ich das wüsste, wär’s keine Überraschung mehr. Deshalb hab ich die Huldigungen an meiner Inthronisation sehr genossen.

Welches ist die grösste Ungerechtigkeit auf der Welt?

Dass jedes Jahr mein Chef, der Räbechüng, auf’s Neue verbrannt werden muss, damit die nächste Fasnacht wieder aufleben kann.

Kurz und Bündig: Hobby: Fasnacht, Hallenradsport, grosse Schiffe fahren, über die Alpen fliegen, und meinen Job. Lieblingstier: unsere Hündin «Simba». Farbe: Hellgelb. Getränk: Wein und Apfelsaft mit und ohne Alkohol, kalte Schokolade. Film: Titanic (ich weine so gerne beim Fernsehen). Musikstil: Cetlic Music und Michael Jackson. Fahrzeug: Ein Au(t)i. Schriftsteller/in: Dale Carnegie (Sorge Dich nicht, lebe!). Sportler/in: Roger Federer.

Und zum Schluss sagen Sie, was Sie wollen.

Liebe Fasnächtler. Geniesst die herrliche 5. Jahreszeit in vollen Zügen. Vergesst den Alltag und pflegt und fördert die Kameradschaft in den Guggen, Gruppen und Zünften. Lasst euch tragen von Freundschaft, Frieden und gemütlichem Beisammensein, damit auch für die kommenden Jahre «Räbefasnacht, en sicheri Sach» bleibt.

Zuger Woche vom Mittwoch, 28. Januar 2015, Seite 28 (98 Views)

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