E-Paper - 14. Oktober 2015
Zuger Woche
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«Ich bin sehr zufrieden»

INTERVIEW Silvio Romano hat sein Ziel, eine Top-30-Platzierung an der OPC-Challenge erreicht

Der Steinhauser Silvio Romano ist Blogger und Testfahrer. Wir haben ihn im April vor seinem Start an der OPC-Challenge (ein schweizweites Rennen, das in neun Etappen unterteilt ist) interviewt und in unserer Zeitung darüber berichtet. Wie das Rennen gelaufen ist, schildert Romano im Exklusiv-Interview mit der Zuger Woche.

Interview von Alvin Knüsel

Silvio Romano, am 4. Oktober war das Saisonfinale in Ambri. Am Schluss belegten Sie bei der OPC-Challenge den 26. Rang aus 72 Teilnehmern. Sind Sie zufrieden?

Ich bin sehr zufrieden, am Anfang der Saison rechnete ich eher mit einem Platz in der Region 60-65. Ich bin aber überglücklich, dass es nun in die Top 30 gereicht hat.

Wie würden Sie die OPC-Challenge beschreiben?

Ich habe die OPC-Challenge als eine grosse Familie erlebt, bei der alle Freude am Fahren haben und sich gegenseitig auch mal Tipps geben. Aber bei aller Freundschaft und Familie ist es doch Motorsport und es wird um jede Sekunde gefightet.

Nach dem ersten Rennen in Frauenfeld belegten Sie nur Rang 37, was war los?

Es war das erste Rennen und es hat vom ersten zum zweiten Lauf begonnen zu regnen. Beim ersten Rennen hatte ich noch keine Erfahrung mit der Spritmenge und dem Reifendruck. Dies hat sich zum Glück in der Zwischenzeit geändert.

Ihr Ziel ist es, bei der nächsten Teilnahme in die Top 20 zu fahren. Was braucht es, um dieses Ziel zu erfüllen?

Ich werde mich natürlich wieder mit dem ACS-Sportfahrerkurs, ACS Hockenheimkurs und den Slalom Testtagen in Ambri vorbereiten. Zusätzlich wird man mich über den Winter eher mal auf einer Indoor Kartbahn antreffen.

Wie bereiten Sie sich auf einen Anlass wie die OPC-Challenge vor?

Es gibt zu jeder Strecke einen Plan und den sollte man studieren, bis man den Kurs im Schlaf zeichnen kann. Oder man schaut die unzähligen Youtube Videos an, bis der Kurs drin ist. Am Renntag ist eine Streckenbesichtigung unerlässlich. Da kann man auf dem Rad oder Kickboard den Kopf nochmals frei kriegen und die Streckenbeschaffenheit kontrollieren. Bei der Besichtigung treffe ich dann auch die Wahl, wie die einzelnen Tore von mir angefahren werden. Ob die Entscheidung richtig war, zeigt sich dann beim Blick auf die Rangliste. Dieses Jahr war es schwierig in die Top 20 zu kommen, da viele routinierte Piloten am Start waren.

Was reizt Sie am Rennsport?

Es ist die ganze Atmosphäre des Rennsports. Das letzte aus sich und dem Auto rausholen. Auch wenn das bedeutet, mal in eine Pylone zu krachen. Was mir leider dieses Jahr dreimal passiert ist. Ich konnte mich doch gegen einige Piloten mit Erfahrung durchsetzen und glauben Sie mir, es ist ein gutes Gefühl.

Ihr Highlight im vergangenen «Opel-Jahr»?

Ein grosses Highlight war überhaupt bei der OPC-Challenge starten zu dürfen. Das grösste Highlight war aber der erste Rennlauf in Anneau du Rhin, als ich auf Christian Mettler (Präsident Sportkommission) nur eine Sekunde verlor und ihn damit mächtig unter Druck setzte. Er konnte es kaum glauben. Das war schon ein Highlight dem alten Fuchs ein bisschen Angst zu machen.

Silvio Romano, vielen Dank für dieses Interview.

Zuger Woche vom Mittwoch, 14. Oktober 2015, Seite 3 (48 Views)

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