E-Paper - 11. Mai 2016
Zuger Woche
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Schritt für Schritt zur Zuger Freestyle-Halle!

Von Laura Hürlimann

Die Interessengemeinschaft Freestyle-Halle Zug hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Freestyle-Halle ins Leben zu rufen. Wie es um das Projekt steht, wollten wir vom IG-Präsidenten Marut Kiatprasert wissen.

Sport Welche Vorteile würde eine Freestyle-Halle dem Kanton Zug bringen, wer steht hinter dem Projekt und wie sieht es mit der Finanzierung aus? Das und mehr erklärt Ihnen Marut Kiatprasert im Interview mit der Zuger Woche.

Marut Kiatprasert, du bist der Präsident der IG-Freestyle-Halle Zug. Wer ist noch bei dir im Team?

Das OK hat sich in fünf Ressorts aufgeteilt, bestehend aus Infrastruktur, Konzept, PR/Kommunikation, Fundraising und Präsidium. Mit im Boot sind Stephan und Thomas Baumgartner, Lou Burk, Joel Eggimann, Linus Potter, Gowresan Yogeswaran, Marco Sievi, Karim Rifai und ich. Unser Team wird zusätzlich unterstützt von den Jugendarbeitern aus Rotkreuz, Cham, Baar, Unterägeri, Hünenberg und Zug.

Euer Ziel ist es, eine Freestyle-Halle im Kanton Zug zu «eröffnen». Wie geht ihr da vor und was macht ihr im Moment?

Wie bereits erwähnt, haben wir zuerst das OK gebildet und uns aufgeteilt. Wir setzen uns immer wieder Zwischenziele, die wir erarbeiten, und schauen dann Schritt für Schritt weiter. Vor Kurzem hatten wir unsere erste Generalversammlung, die im kleinen Rahmen durchgeführt wurde. Momentan arbeiten wir vor allem am Konzept und der Budgetierung. Im Präsidium kümmern wir uns hauptsächlich um die Koordinierung und die Termineinhaltung.

Wie sollte diese Halle denn in etwa aussehen und was würde es kosten?

Bei der Realisierung eines Raumkonzeptes sind wir noch nicht angekommen. Ich kann mir vorstellen, dass es eine Mischung aus Rolling Rock (Aarau), Freestyle Academy (Laax) und einer eigenen Brise wird.

Wieso braucht es eine Halle? Skaten geht ja auch draussen.

Der springende Punkt für mehr Sicherheit beim Skaten oder beim Ausüben eines Parkour sind einwandfreie Einrichtungen. Die Anlagen sollten für alle Altersstufen und Bevölkerungsschichten schnell, gefahrlos und insbesondere mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Das alles wäre mit einer eigenen Halle im Raum Zug gewährleistet. Zudem wollen wir eine Gemeinschaft im Raum Zug bilden, die miteinander trainiert und sich austauscht.

Was denkt ihr, wie lange wird es noch dauern, bis die ersten Skateboarder durch die Halle flitzen können?

Schwer zu sagen, es könnte sein, dass morgen jemand an die Tür klopft und uns von A-Z unterstützen möchte. Kann aber auch sein, dass wir noch Jahre warten müssen, bis endlich etwas geht. Ich persönlich rechne mit etwa drei bis vier Jahren, bis wir so konkret sind, dass wir mit dem Bau beginnen können. Hängt natürlich alles mit den finanziellen Mitteln zusammen.

Ihr habt eine enge Zusammenarbeit mit dem Boardstock-Festival. Wie kam das und was bietet ihr am B-Festival?

Sie haben uns per Mail angeschrieben und fanden unser Projekt eine coole Sache, da sie den Zuger Sport allgemein und Zuger Sportvereine im Speziellen in Zukunft nicht nur mit dem Festival, sondern das ganze Jahr hindurch fördern und unterstützen wollen. Im Gegenzug dürfen wir einen Teil des Zug Sports Festivals, beziehungsweise des B-Festivals sein.

Wo seht ihr die grössten Schwierigkeiten bei der Realisierung der Halle?

Die grösste Schwierigkeit ist es, eine geeignete und vor allem finanzierbare Infrastruktur zu finden. Im Kanton gibt es zwar einige Hallen, aber die liegen (noch) nicht in unserem Budget.

Wie sieht es bei den Gemeinden aus, bekommt ihr Unterstützung?

An unserem ersten Event in der ehemaligen Spinni-Halle in Baar hat uns Andreas Hotz, der Gemeindepräsident, wie auch Zari Dzaferi, Kantonsrat, Unterstützung zugesichert.

Zum Schluss: Überzeuge die Leser von der Idee: Der Kanton Zug braucht eine Freestyle-Halle!

Unterstützen Sie junge motivierte Persönlichkeiten, die in Zug etwas aufbauen und bewegen möchten, das über Generationen bestehen bleibt. Zusätzlich kann eine Freestyle-Halle Zug zu einer Reise-Destination für Freestyle-Sportler machen. Wer noch nicht ganz überzeugt ist, den überzeugen wir vom 19. bis 21. August am B-Festival an unserem Stand. Ich freue mich jetzt schon auf verblüffte Gesichter und spannende Gespräche.

Marut Kiatprasert, vielen Dank für das Interview!

Zuger Woche vom Mittwoch, 11. Mai 2016, Seite 10 (70 Views)

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