E-Paper - 11. Mai 2016
Zuger Woche
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Leserbrief zum Thema «Asylanten auf dem Gubel Wer soll das bezahlen» vom 27. April '16 in der Zuger Woche

Ich bin schon erstaunt, was ich da in der Zeitung vom 27. April 2016 zu lesen bekommen habe. An der Kantonsratssitzung vom April wurde noch von verschiedenen Vertretern gesagt, wir hätten keine Probleme mit den Asylanten im Gubel. Nur wenige Tage später fährt die Zuger Polizei mit einem Grossaufgebot auf dem Gubel vor, weil tätliche Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppen vorgefallen sind und dies zweimal am gleichen Tag! Am meisten wundert mich aber, was über den Diebstahl von einer Harasse Wein geschrieben wird. So hat es sich nicht abgespielt, sondern die Bewohner der Asylunterkunft Gubel haben in einem Bauernhaus die Harasse Wein entwendet und gleich noch eine Digitalkamera aus einem Auto gestohlen. Die Besitzerin ist dann in die Bundesasylunterkunft Gubel gegangen und hat dies gemeldet, worauf man ihr sagte, was ausserhalb der Anlage sei, gehöre nicht zu ihren Aufgaben, und alarmierte dann die Polizei! Diese fand dann in unmittelbarer Nähe des beraubten Objektes einen Teil der Weinflaschen und die Digitalkamera, wohlverstanden schön versteckt. Ich frage mich: Müssen nun die Anwohner von Menzingen alle Türen und Tore abschliessen, auch wenn diese zu Hause sind? Nein, das kann es doch nicht sein, ich erwarte von den Asylsuchenden, dass sie unsere Gesetze einhalten und unserer Gastfreundschaft mit Respekt begegnen. Was da aber abläuft, hat nichts mit Respekt zu tun. Dieser Fall ist längst nicht der einzige. So erzählte mir ein Ehepaar von Menzingen, dass sich die Frau nicht mehr getraut, sich durch den Park in ihre Wohnung zu begeben, sondern immer via Tiefgarage dies macht, weil sich im Park die «lieben» Mitbewohner aufhalten. Auch wurden schon Frauen vor dem Coop belästigt. Einige Augenzeugen haben gesehen, dass die Asylsuchenden im Coop in Menzingen, ihren Alkoholkonsum nicht bezahlen. Nun fragen sich viele, wer bezahlt dies wohl? Ist der Coop der grosse Spender oder geht die Rechnung auf den Gubel? Ich verlange von den zuständigen Personen, dass sie den Asylsuchenden vermehrt aufzeigen, dass man unsere Gesetze respektiert und einhalten muss und unsere Gastfreundschaft nicht mit Diebstahl, Rauferei und Belästigung unserer Frauen missbraucht.

Karl Nussbaumer, Menzingen

Zuger Woche vom Mittwoch, 11. Mai 2016, Seite 14 (68 Views)

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