E-Paper - 11. Mai 2016
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Das Sparpaket ist ungerecht verteilt

Die Bevölkerung, das Personal, Bildung, IV-Beziehende, Ältere und Familien sollen nun büssen für die Finanz- und Wirtschaftspolitik, die uns die Regierung in den letzten Jahren beschert hat das ist schlicht nicht gerecht. Mit einer wenig vorausschauenden Finanz- und Wirtschaftspolitik hat die Regierung mit Rückendeckung des bürgerlichen Kantonsrats den Kanton Zug in die roten Zahlen geführt. Während die Steuern weiterhin tief bleiben und dem Kanton dadurch wichtige Einnahmen entgehen muss die Bevölkerung für diese Politik bluten. So ist es äusserst unsolidarisch, dass Teile der Ergänzungsleistungen gestrichen werden. Es ist schlichtweg «gschämig», wenn der Kantonsrat die Beiträge für persönliche Auslagen um sage und schreibe 25 % gekürzt hat. Zudem wurde die kantonale Arbeitslosenkasse aufgehoben. Ein wirkliches Sparen findet aber nicht statt, vielmehr eine Umlagerung vom Kanton auf die Gemeinden, welche nun für die Ausfälle bei den Schwächsten aufkommen müssen. Das Streichkonzert wurde auch beim kantonalen Personal fortgesetzt: der Lebenslohn und Lohnnebenleistungen wurden ohne Grund gesenkt. Die Suppe einer wenig weitsichtigen Finanzpolitik soll jetzt von der Bevölkerung Personal, Bildung, IV-Beziehende, Ältere und Familien ausgelöffelt werden. Das ist unsolidarisch und ungerecht und gilt es zu korrigieren.

Esther Haas, Cham

Zuger Woche vom Mittwoch, 11. Mai 2016, Seite 14 (52 Views)

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