E-Paper - 30. Januar 2019
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Klein aber fein - Die Faschallfasnacht

Die Fasnachtsgesellschaft Allenwinden hat ihren neuen Faschallminister erkoren. Es ist der Startschuss in die neue Fasnachtszeit. In diesem Sinne: Faschallerii Faschalleraaa HA HA HA HA. Bald sind wir wieder da!

Fasnacht Reto Andermatt heisst der neue Faschallminister für das angelaufene Fasnachtsjahr 2019. Er übernimmt den Thron von Allenwinden von seinem Vorgängers, Felix I. und wurde, am 15. Dezember 2018, an der 51. Vollversammlung der Fasnachtsgesellschaft Allenwinden feierlich präsentiert. Mit dankbaren Worten und grosser Vorfreude auf die Fasnachtszeit beschrieb er seinen Gemützustand und wünschte allen Fasnächtlern und Nicht-Fasnächtlern einen guten Rutsch, denn zu diesem Zeitpunkt war ja noch das Jahr 2018. Mit dem Spruch: «Hends gmüetlich und hends glatt, mit em Minister Andermatt!» verabschiedete er sich dann auch von den Anwesenden.

Fasnächtliche Veranstaltungen

Das hoch gelegene Allenwinden, in der Gemeinde Baar, startet nun auch in die fünfte Jahreszeit und hat dieses Jahr einiges zu bieten (siehe Infobox). Die Vorbereitungen zur Fasnacht 2019 in Allenwinden haben auf jeden Fall schon begonnen und man gibt sein Bestes, um diese, einmal mehr, unvergesslich zu machen.

Fasnachtsplakette 2019

Die Fasnachtsplaketten aus den letzten Jahren haben die Reihe mit den historischen Bauten in und um Allenwinden weiter fortgeführt. Dies wird auch in diesem Jahr der Fall sein. Die neue Fasnachtsplakette 2019 des Faschall Allenwinden präsentiert den Muserhof, ein sogenanntes «Gadenhuus», also Stall und Wohnhaus, mit dem traditionellen «Faschall-Grind».

Über den Muserhof

Der Muserhof wurde im Jahre 1903 erbaut und war viele Jahre im Besitz der Familie Knüsel. Ende der 40er Jahre wurde der Hof an Gottfried AndermattWeiss verkauft. «De Gottfriedi», so nannte man ihn, führte die landwirtschaftliche Fläche von gut fünf Hektaren mit dem Weberhof zusammen. Der Muserhof als Stall und Wohnhaus blieb bestehen. 1961 wurde die neue Scheune auf dem Weberhof errichtet und der Stall vom Muserhof, erst als Schweinestall und später dann nur noch im Winter als Rinderstall benutzt. Die heutigen Besitzer, Hans und Heidi Andermatt, überraschte man per Brief in dem ihnen mitgeteilt wurde, dass das Gebäude Muserhof nun ein landwirtschaftliches Wohn- und Betriebsgebäude sei und zu den schützenswerten Objekten des Kantons Zug eingeteilt wurde. Zudem gäbe es im Kanton Zug noch sieben ähnliche oder baugleiche, Gebäude. Das spezielle an diesen Höfen, gemäss den Forschern, soll der Fakt sein, dass alle sieben Gebäude dieselbe Wind- oder Himmelsausrichtung haben. Es steht also unter Schutz und darf aussen nicht verändert werden. Zusätzliche Informationen zur diesjährigen Faschallfasnacht im wunderschönen Allenwinden finden Sie unter: www.faschall.ch.

PD/CI

Zuger Woche vom Mittwoch, 30. Januar 2019, Seite 6 (13 Views)

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