E-Paper - 06. Februar 2019
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zugs narr…

Das reine Testchaos

Schule da, Schule dort, Schule überall. Sei es nun der jüngere Bruder oder der Sohn der noch in die Primarschule geht, vor den Sportferien bricht jedes Mal das Testchaos aus.

Die armen Lehrer haben ja nach Neujahr absolut keine Zeit um Prüfungen abzuhalten und die Schüler haben so viel zu tun, dass sie richtig froh sind, wenn die Prüfungen erst am Semesterende kommen. Wann sollen die armen Tröpfe auch sonst lernen? Sie wären ja richtig überfordert, wenn mehr als zwei Prüfungen in der ersten Semesterhälfte stattfinden würden.

Jetzt mal im Ernst, wo soll das hinführen? Die Schüler haben in einem Semester genug Freizeit. Aber vier Wochen vor Semesterende plötzlich, wie aus dem nichts, Stress pur. Prüfung da, Prüfung dort, Prüfung überall. Die Freizeit wird rar, doch der Leistungsdruck ist umso höher. Zudem hört man von immer mehr Eltern, dass sie ihre Kinder beim Lernen unterstützen müssen. Als ob die Eltern nicht schon genug um die Ohren hätten. Früher haben die Schüler noch ganz alleine und ohne Hilfe der Eltern gelernt. Da stellt sich doch die Frage, ob das noch normal ist?

Ich weiss es nicht. Aber eines weiss ich, liebe Lehrer, ihr würdet den Schülern aller Altersstufen einen riesigen Gefallen machen, wenn ihr nicht erst kurz vor den Ferien bemerkt, dass ihr noch mehr Noten braucht. So würdet ihr vielen jungen Menschen grosse Hektik und wohl auch so manche schlechte Note ersparen.

Haben auch Sie sich über etwas aufgeregt? Ärger im Job oder unter Nachbarn? Dann schreiben Sie mir. Ich veröffentliche Ihr Anliegen völlig anonym in der Zuger Woche.

narr@zugerwoch.ch

Zuger Woche vom Mittwoch, 6. Februar 2019, Seite 25 (14 Views)

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