E-Paper - 20. Februar 2019
Zuger Woche
E-Paper - Auswahl
E-Paper - Ansicht
 
 

Das Alter ist kein Abstellgleis

Jung und fit sein ist keine Frage des Alters. Die Einstellung zum Alter und Älterwerden entscheidet, ob wir körperlich und seelisch jung oder alt sind.

Psyche Viele Menschen haben Angst vo dem Älterwerden. Ja, es scheint, als sei das Älterwerden eine Schande oder gar eine Krankheit, die es in Form kosmetischer Eingriffe und Medikamente zu behandeln gilt. Woher kommt es, dass das Älterwerden für so viele Menschen ein Schreckgespenst ist? Hier einige Tipps, um der Angst vor dem Altern zu entkommen.

Persönliche Einstellung

Meist spielt die Ansicht, dass man in einem gewissen Alter nicht mehr attraktiv ist eine Rolle. Man denkt, man werde nicht mehr gebraucht, kommt sich nutzlos vor und sieht im Leben keinen Sinn mehr. Diese psychische Einstellung kann zur Folge haben, dass man nach der Pensionierung erkrankt der Beruf war der Lebensinhalt und der Sinn des Lebens, den man verloren hat. Doch eigentlich ist das umgekehrte Denken im Leben förderlich: Wenn man Dinge aufgibt, oder auch aufgeben muss, wird man alt. Hier gilt es die entstandene Lücke zu füllen, weiterhin am Leben teilzunehmen und lebendig zu sein. Dies gelingt mit Hobbys sei es Sport, kreatives Schaffen, Freunde, lesen ... Es gibt viele Möglichkeiten, sich einen spannenden Tag zu gestalten. Denn das Alter ist eine Frage des Geistes und nicht der gezählten Lebensjahre. Man ist so alt, wie man sich fühlt.

Anregungen für ein erfülltes Alter

Tipp eins: Manchen Sie jeden Tag eine neue Erfahrung. Überlegen Sie sich täglich aufs Neue, aus welchen gewohnten und langweiligen Bahnen Sie ausbrechen wollen. Das können kleine Dinge sein: Essen Sie zuerst die Nachspeise und dann das Hauptgericht. Gehen Sie bei Regen spazieren, aber ohne Schirm. Kaufen Sie sich das Motorrad, von dem Sie schon lange träumen. Fahren Sie an der Chilbi Karussell oder Geisterbahn. Gehen Sie nie ins Bett, ohne etwas Neues gesehen, gehört oder geschmeckt oder erlebt zu haben.

Tipp zwei: Planen Sie das nächste Wochenende anders als gewöhnlich. Steigen Sie in den Zug und fahren Sie los, ohne zu wissen, wohin Sie der Weg bringt.

Tipp drei: Kramen Sie in Ihren Kindererlebnissen. Wer war Ihre erste grosse Liebe? Was hat Ihnen Spass gemacht? Welche waren Ihre Hobbies? Lesen Sie sich etwas davon aus und probieren Sie es erneut. Springen Sie in Pfützen, lassen Sie einen Drachen steigen oder lesen Sie ihr Lieblingsbuch. Gehen Sie auf den Spielplatz schaukeln ...

Tipp vier: Besuchen Sie Veranstaltungen, von denen Sie bisher dachten, Sie würden keinen Gefallen daran finden. Finden Sie heraus, ob es tatsächlich so ist, und lassen Sie sich überraschen!

Aufrappeln, weiterleben

Das Leben ist zu schön, um in der Stube zu hocken und Trübsal zu blasen. Da Draussen warten jede Menge Abenteuer, die man im fortgeschrittenen Alter erleben und geniessen kann. Lassen Sie sich nicht von der läppischen Zahl aufhalten, die auf ihren Pass steht, sondern fühlen Sie sich so jung, wie Sie gerne sein würden. Viel Spass!

(Quelle: www.psychotipps.com)

PD/KG

Zuger Woche vom Mittwoch, 20. Februar 2019, Seite 20 (10 Views)

ZURÜCK ZUR SEITE

 
 

<   Februar   >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28