E-Paper - 20. Februar 2019
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zugs narr…

Närrische Zeiten

Liebe Leute, lasst euch sagen, die Turmuhr hat längst zwölf geschlagen. Zwölf das ist das Ziel der Zeit. Mensch, bedenk die Ewigkeit! Doch jetzt denken wir erst einmal an die Fasnachtszeit mit viel «Gügs» und Fröhlichkeit.

Denn schon bald haben wir Narren wieder das Sagen, da hilft kein Zwängeln und kein Klagen. Hallo Leute, freut euch sehr, bis zum Schmudo sind's keine zehn Tage mehr.

Freude herrscht, wenn der Urknall erklingt und man die goldige Fasnacht besingt. Dann tanzen alle nach unseren Pfeifen, von den Kindern bis zu den Überreifen.

Guggenmusik, Trommel und Trompeten laden ein zu manch fasnächtlichen Feten. Drum kommt auch ihr ohne Wenn und Aber zu Schnitzelbänken und närrischem Palaver.

Diese Zeit werden wir nicht ewig haben, denn nach sieben kurzen Tagen werden die Fasnachtinsignien wieder vergraben. Darum lasst uns jetzt tanzen, lachen, lustig sein, bei einem Most, einem Bierchen oder einem Gläschen Wein.

Denn schon am Aschermittwoch stellt sich der Katzenjammer ein, drum will ich jetzt nicht alleine sein. So kommt ihr Minnesänger, Tänzer und auch Laien, kommt singt und tanzt mit mir Ringelreihen.

Denn schon bald friste ich als Kantonsnarr wieder ein einsames Leben, drum will ich bis dahin mein Bestes geben. Viel zu schnell ist diese schöne Zeit wieder vorbei, und es folgt das alltägliche Allerlei.

Drum liebe Leute, lasst euch sagen, die Turmuhr hat längst zwölf geschlagen. Zwölf das ist das Ziel der Zeit. Mensch, bedenk die Ewigkeit!

narr@zugerwoche.ch

Zuger Woche vom Mittwoch, 20. Februar 2019, Seite 25 (16 Views)

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