E-Paper - 13. März 2019
Zuger Woche
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Zum Artikel Waffenrichtlinien / Artikel in der Zuger Woche vom 27. Februar

Der Artikel, verfasst von Frau Karen Umbach, Fraktionschefin der FDP im Zuger Kantonsrat widerspiegelt hoffentlich nicht die Meinung der gestandenen FDP Prominenz, die wichtige Chargen in unserer Armee eingenommen hatte oder noch innehat. Die Schweiz muss meines Erachtens gar nichts automatisch in die bestehende Verordnung übernehmen, was nicht zu uns und unserem freiheitlichen Waffenrecht passt. Die Verschärfung der Richtlinien trägt in keiner Weise zur Sicherheit bei, denn Terroristen verwenden keine Waffen, die in einem schweizerischen Register eingetragen sind. Die Befürworter einer Verschärfung erwähnen immer die Schengen Mitgliedschaft. Der Nutzen des Schengen Infosystem wird vom Bund übertrieben dargestellt. Kein EU-Staat wendet Schengen Richtlinien konsequent an. Nur wir Schweizer sollen wieder mal die Musterknaben spielen. Frau Umbach bezeichnet uns Schützen als Suppenköche, die auf die falsche Scheibe zielen; soll sie halt. Ich kann ihr nur entgegnen, dass für eine gute Suppe weder der Ort noch die Art des Kochherdes eine Rolle spielt, dafür aber Zutaten und Rezept. Die sind in diesem Falle ungeniessbar! Falls sich Frau Umbach für die Thematik des CH- Schiesssports interessiert und uns Schützen nicht einfach als «unvernünftig» darzustellen versucht, nehme ich sie gerne mal mit in den Schiessstand im Choller.

Hans-Jörg Tschudy, Zug

Zuger Woche vom Mittwoch, 13. März 2019, Seite 26 (4 Views)

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