E-Paper - 27. März 2019
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«Es ist schön zu sehen, wie man seinen Zielen näherkommt»

Von Christian Iten

Name: Mylène Schuler und Jana Decorvet

Wohnort: Menzingen und Oberkirch, Luzern

Beruf: Studentinnen

Interview Das aufstrebende Zentralschweizer Popgirl Duo «Pull n Way», bestehend aus Jana und Myléne, beide 20 Jahre alt, ist schon seit drei Jahren aktiv unterwegs. Mit den Genres Pop und Electronic haben sie bereits elf Singles, drei Remixbundles und ein Remixalbum veröffentlicht. All ihre Songs wurden in Melbourne, Australien, von internationalen Songwritern produziert. Auch auf Instagram, mit über 10‘000 Followern, sowie auf Spotify, mit 15‘000 Followern, haben sie international auf sich aufmerksam gemacht. Mylène Schuler kommt aus Menzingen, ihre Kollegin Jana Decorvet aus Oberkirch, Luzern. Am 29. März erscheint ihr neues Album «Colours». In unserem Interview erfahren Sie mehr über das spannende Leben als aufstrebendes Pop-Duo.

Jana und Myléne, was war für euch ausschlaggebend, dass ihr euch für eine Karriere im Musikbusiness entschieden habt?

Nachdem wir gesehen haben, dass unsere allererste Single «Let You Go» schon für relativ viel Aufsehen in den Medien und im Umfeld gesorgt hatte und gut ankam, haben wir uns dazu entschieden, weiter zu machen. Wir haben beide nicht voll auf die Musik gesetzt und sind noch daran unsere Abschlüsse zu machen. Dies ist für uns sehr wichtig. Wir können uns aber vorstellen, sofern alles gut läuft, nach dem Abschluss mehr Zeit in das Musikbusiness zu investieren.

Wie hat euer Umfeld darauf reagiert, als es erfahren hat, dass ihr eine Musikgruppe gründet?

Unsere Familie und Freunde haben uns von Anfang an unterstützt. Sie wussten ja bereits, dass Singen unsere grosse Leidenschaft ist und fanden es cool, dass wir versuchen mehr daraus zu machen und unser Hobby voll ausleben können.

Ihr habt all eure Songs in Melbourne, Australien, produziert. Hatte dies einen speziellen Grund?

Wir haben die beiden Produzenten der 1and2 Production in Cannes an der MIDEM, einer Musikmesse, kennengelernt und verbrachten da schon eine super Zeit zusammen. Da wir unsere Songs international veröffentlichen, wollten wir, dass unser Sound auch so klingt. Da lag es auf der Hand, dass wir unser Album mit einem ausländischen Produzententeam aufnehmen. So haben wir uns entschieden unsere Kontakte zu nutzen und dieses Projekt zu starten. Erst wollten wir alles über das Internet aufnehmen, dies hat aber nicht geklappt, so kam es, dass wir nur einen Monat später spontan für fünf Tage nach Melbourne, Australien, gereist sind, um das komplette Album dort aufzunehmen.

Was war das bisher grösste Highlight, das ihr erleben durftet?

Wir haben unglaublich viele Highlights in den letzten drei Jahren erlebt, sei es das erste Mal unsere Songs im Radio zu hören, auf der Bühne zu stehen, unsere Songs mit der Welt zu teilen oder auf Australien zu reisen, und so einen unserer Träume wahr werden zu lassen, um unser erstes Album zu produzieren.

Habt ihr nach all dem Trubel auch mal Zeit, um etwas abzuschalten?

Wir machen beide nebst der Musik noch eine Ausbildung. Somit arbeiten wir vor allem abends und an den Wochenenden an der Musik. Es gibt Zeiten, wo wir viel unterwegs oder am Proben sind, da kann es schon mal stressig werden. Da wir die Musik aber mit viel Freude machen und wir all diese Erfahrungen als grosse Chance sehen, empfinden wir diesen Stress meistens positiv. Es ist schön zu sehen, wie man seinen Zielen näherkommt, da vermisst man das Abschalten vom Alltag manchmal gar nicht.

Wie sieht das Feedback eurer Musikhörer aus?

Wir bekommen sehr viel positives Feedback von unseren Hörern. Viele, die uns vorher nicht kannten, sagen, dass sie nicht geglaubt hätten, dass wir aus der Schweiz kommen. Dies bereitet uns am meisten Freude, da uns somit das Ziel, einen internationalen Sound zu kreieren, gelungen ist. Ein Feedback, das wir auch oft hören, ist, dass unsere Musik einzigartig ist und es in der Schweiz kaum was Vergleichbares gibt.

Wer ist euer Vorbild?

Wir orientieren uns an keinem spezifischen Vorbild. Wir holen unsere Inspirationen vom täglichen Leben und von Sängern, die ihr Ding durchziehen und sich von niemandem beirren lassen.

Was gefällt euch am Kanton Zug?

Am besten wohl die Tatsache, dass der Kanton Zug so klein und überschaubar ist und doch ziemlich zentral gelegen, um grössere Städte wie Luzern oder Zürich in Kürze zu erreichen.

Und zum Schluss, sagt, was ihr möchtet:

Um mehr von uns zu erfahren, könnt ihr gerne unsere Social Media Kanäle besuchen :)

Zuger Woche vom Mittwoch, 27. März 2019, Seite 12 (12 Views)

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