E-Paper - 08. Mai 2019
Zuger Woche
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Zug Die Zeit des Planens und Vorbereitens ist vorbei. «Jetzt wird gebaut», sagt Walter Lötscher, Abteilungsleiter Infrastruktur, und gibt damit den Startschuss für die Bauarbeiten. Man sei gut aufgestellt, «aber wir werden alle sehr gefordert sein. Dank der guten Planung und natürlich der Mithilfe der Schweizer Armee und des Zivilschutzes werden wir die Aufgaben meistern.» Der Aufwand und der Landbedarf für das ESAF 2019, zu dem das Organisationskomitee rund 350'000 Besucher erwartet, sind gross. Die in Hexagonform (sechs gleich lange Seiten) angeordnete Tribüne der Zug Arena bietet 56'500 Personen Platz.

Grösste Tribüne der Welt

Das ist die grösste temporäre Tribüne der Welt. Zum Vergleich: Das Stade de Suisse in Bern hat rund 32'000 Plätze, der St.-Jakob-Park in Basel rund 38'500 Plätze. Das Festaeal umfasst 33 Hektare. Das gesamte Festareal (Fest, Camping, Parkplätze) ist rund 75 Hektare gross.

Die Bauarbeiten

Die sechseckige Innenfläche der Arena umfasst sieben Sägemehlringe; jeder Ring hat einen Durchmesser von 14 Metern. Von der Arena ist heute allerdings noch nichts zu sehen. In einem ersten Schritt wird jetzt die bestehende Landstrasse vom Unterwerk > Seite 2 Baar ins Festgelände mit einem provisorischen Asphaltbelag erstellt; der Belag wird nach dem Fest wieder zurückgebaut. Dank dieser Zu- und Wegfahrt kann das Gebiet Zug-West weitgehend von Transportfahrten entlastet werden. Das Gelände rund um die Arena wird auf einer Breite von rund zwölf Metern eingekiest. Ebenfalls auf Kies zu stehen kommt die Arena mit den nicht gedeckten Sitzplätzen auf einer Breite von 20 Metern. Insgesamt werden dafür rund 18’000 Kubikmeter Kies benötigt. Mit dem Bau der Zug Arena wird mit Hilfe der Schweizer Armee am 17. Juni begonnen. Ebenfalls werden erste Zelt aufgebaut, damit die zahlreichen Helfer während der Aufbauphase gebührend verpflegt werden können.

OK bedankt sich

OK-Präsident Heinz Tännler und Walter Lötscher, Chef Infrastruktur, bedanken sich schon heute bei den Anwohnern von Zug-West für ihr Verständnis. «Wir werden alles erdenklich Mögliche vorkehren, damit die Immissionen so gering wie möglich ausfallen.» Man sei mit den Anwohnern respektive den Quartiervereinen in stetem Kontakt und informiere immer wieder über den Bauablauf. Zudem wurden die Anwohner der Quartiere mit einem speziellen Flyer umfassend informiert. Weitere Informatrionen finden Sie im Internet unter der Seite www.esafzug.ch.PD/DK

Zuger Woche vom Mittwoch, 8. Mai 2019, Seite 2 (26 Views)

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