E-Paper - 08. Mai 2019
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Von Schweinen und der EU-Waffenrichtlinie

Die EU hört nicht auf, uns ihre neuen Gesetze aufzuzwängen. Aber halt! Zu den EU-Waffenrichtlinien, die wir weder brauchen noch wollen, können wir nein sagen. Ich erzähle ihnen eine Geschichte aus meinem Leben. Seit 2010 dürfen wir auf Geheiss der EU und Nicken des Bundes keine Speiseabfälle mehr unseren Schweinen verfüttern. Ein ökologischer Unsinn. Der Zufall wollte es, dass wir in der Zeit, als dieses Verbot umgesetzt wurde, Besuch von einem Bauern aus Polen hatten. Dieser fragte uns: « Und? Was macht ihr jetzt, verfüttert ihr weiterhin die Speiseresten euren Schweinen?» Ich antwortete: «Nein, das dürfen wir nicht mehr, wir werden kontrolliert und bei Verfehlung bestraft.» Dazu meinte der polnische Bauer: «Wir werden auch kontrolliert, aber bei uns muss auch der Kontrolleur leben!» So läuft das in der EU. Nur die Schweizer setzen minuziös alle Vorschriften der EU um. Bedenken Sie, dass die nächste Forderung der EU vielleicht ihren Lebensraum betrifft. Seien sie mutig und solidarisch mit unseren Schützen und stimmen sie Nein zur EU-Waffenrichtlinie.

Brigitte Wenzin Widmer, Cham

Zuger Woche vom Mittwoch, 8. Mai 2019, Seite 20 (15 Views)

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