E-Paper - 08. Mai 2019
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Was falsch ist wird nicht wahrer durch mantramässiges Wiederholen

Die Nein-Seite versucht durch unzähliges Wiederholen ihrer Spekulationen wie: die EU wolle keinen «weissen Fleck» in der Mitte Europas oder das SIS (Schengener Informationssystem) sei auf unser Geld angewiesen - die Angst vor einem Nein zu nehmen. Spekulationen will niemand und hilft niemanden. Das Volk braucht Fakten um eine gute Basis zur Entscheidung zu haben.

Fakt ist, dass das Schengener Abkommen als beendet angesehen wird, wenn die Schweiz am 19. Mai die neue Waffenrichtlinie ablehnt. Dies, sechs Monate nach dem Volksentscheid wenn nicht in einem gemischten Ausschuss aus EU-Staaten, EU-Kommission und Schweizer Vertretern innerhalb von 90 Tagen nach dem Volksentscheid eine einstimmige Lösung gefunden wird.

Somit bedeutet ein Nein dass die Schweiz noch im Jahr 2019 aus dem Schengen/Dublin-Abkommen ausscheidet! Lesen Sie nach im Abkommenstext hier der Passus: Art. 7 Abs. 4 SAA. Die negativen Folgen für die Schweiz wären fatal. Unsere innere Sicherheit und die Asylpolitik würde unser Budget erheblich belasten nebst dem, dass wir viele Rechte verlieren würden! Sicherheit kostet Geld sagt auch die SVP immer wieder. Weshalb sie hier den Deal «viel Sicherheit und Vorteile für wenig Geld» ausschlägt ist dumm und unüberlegt. Deshalb: Ja zum Waffengesetz am 19. Mai!

Cédric Schmid, Zug

Zuger Woche vom Mittwoch, 8. Mai 2019, Seite 20 (16 Views)

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