E-Paper - 08. Mai 2019
Zuger Woche
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Die Waffenlobby beschwört den schrittweisen Verlust unserer schweizerischen Waffentradition herauf.

Nur objektiv gefährliche Waffen, die nicht von geübten Schützinnen oder Wehrmännern verwendet werden, sind mit dem neuen Waffenrecht von Einschränkungen betroffen. Die Drohkulissen der Waffenlobby haben nichts mit der Abstimmung vom 19. Mai 2019 zu tun.

Ja, die Änderungen bringen am Anfang einen gewissen administrativen Mehraufwand, weil sich ein paar Formulare ändern. Daran gewöhnt man sich schnell. Bei einem Nein zum Waffenrecht sind Nachteile zu erwarten, an die man sich nicht gewöhnen kann! Hunde muss man registrieren, Waffen aber nicht, und dafür die Abkommen von Schengen und Dublin riskieren? Das soll Freiheit sein? Freiheit ist Sicherheit, auch dank Schengen/Dublin. Ohne diese Abkommen droht ein enormer Sicherheitsverlust. Polizistinnen und Sicherheitskräfte wüssten nicht mehr, wer europaweit zur Fahndung ausgeschrieben ist. Die Schweiz könnte bei der Verbrechensbekämpfung auch nicht mehr auf die Unterstützung sämtlicher europäischer Sicherheitskräfte zählen. Systematische Grenzkontrollen auch an Flughäfen müssten wieder eingeführt werden mit mühsamsten Auswirkungen auf Grenzgänger und Reisende; auch die Kooperation im Asylbereich kämen zum Erliegen. Das wäre ein teurer Fehler, er wäre unumkehrbar und fatal. Schengen/Dublin, weniger Waffen, weniger Tote, mehr Freiheit und Sicherheit für alle. Ich stimme deshalb am 19. Mai 2019 Ja zum neuen Waffenrecht. Werfen auch Sie ein JA zum neuen Waffenrecht in die Urne!

Tabea Zimmermann Gibson, Zug

Zuger Woche vom Mittwoch, 8. Mai 2019, Seite 20 (15 Views)

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