E-Paper - 08. Mai 2019
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Warum legt uns der Bund zwei sachfremde, unabhängige Vorlagen in einer einzigen Frage vor?

Hat die Politik nach der gescheiterten USR III derart Angst vor dem Volkswillen? Es wurde ein Päckli geschnürt, welches uns verunmöglicht, zum einen Ja und zum anderen Nein zu sagen! Das ist mit Demokratie nicht vereinbar. Nun soll das AHV-Loch - und zwar jährlich - mit 1,2 Milliarden höheren Lohnabzügen und mit 800 Millionen Bundesgeldern gestopft werden; also zu einem wesentlichen Teil mit unseren Bundessteuern. Bedenken Sie: Etwa ⅓ der Haushalte zahlt praktisch keine Steuern. Folglich müsste der steuerzahlende Teil der Bevölkerung einem anderen Teil dessen AHV-Beiträge respektive Renten bezahlen. Kein Wunder, lehnen auch etliche Jungparteien diese Vorlage ab, denn sie müssten die bisherigen Versäumnisse in der AHV-Politik ausbaden. Auch ich bin für Kompromisse. Aber wir erwarten von der Politik, den vielen gut bezahlten Ökonomen und Versicherungs-Mathematikern eine gerechtere, nachhaltige und strukturelle AHV-Reform anstelle der vorgelegten Pflästerli-Reform.

Ueli Krasser, Hagendorn

Zuger Woche vom Mittwoch, 8. Mai 2019, Seite 20 (18 Views)

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