E-Paper - 15. Mai 2019
Zuger Woche
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Für den Tourismus ist Schengen essenziell: deshalb Ja zum Waffenrecht

Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren unserer Region. Davon profitieren Hotel- und Gastrobetriebe, öV-Anbieter, Kulturinstitutionen und viele weitere Branchen. Nebst den Besuchern aus der Schweiz und dem nahen Ausland erfreuen sich auch immer mehr Gäste aus China, Indien oder anderen fernen Ländern über die Schönheit der Zentralschweiz. Am 19. Mai können wir dafür sorgen, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Was auf den ersten Blick überraschen mag, leuchtet bei genauerer Betrachtung ein: Die Abstimmung über die Teilrevision des Waffenrechts ist für den Tourismus von entscheidender Bedeutung. Sollte das Volk die Gesetzesanpassung ablehnen, müsste die Schweiz kurz darauf aus dem Schengen-Abkommen austreten. Dies hätte zur Folge, dass Touristen aus sogenannten Drittstaaten künftig ein separates Visum bräuchten, um in die Schweiz zu reisen. Es ist offensichtlich, was dann passiert: Statt nach Luzern, Zug oder Interlaken, würden viele Gäste die Schweiz links liegen lassen und auf ihrer Europa-Tour unseren Nachbarn bevorzugen. Die entstehenden Umsatzeinbussen für die Reisebranche wären massiv. Mit einem Ja am 19. Mai können wir dieses Szenario verhindern und ein starkes Zeichen für den Tourismus setzen. Heini Schmid, Zug

Zuger Woche vom Mittwoch, 15. Mai 2019, Seite 10 (2 Views)

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