E-Paper - 15. Mai 2019
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Stafvorlage und Waffengesetz - zwei Mal JA

Unbestritten ist, dass das Unternehmenssteuerrecht reformiert und die AHV-Finanzierung verbessert werden muss. Die STAF-Vorlage bringt für beide Themen wichtige Fortschritte. Selbstverständlich hätte ich mir bei beiden Themen deutlich weitergehende Verbesserungen vorstellen können. Der im Parlament erarbeitete Kompromiss ist in meiner Beurteilung aber solide und schafft Luft für die Ausarbeitung weiterer Reformen. Denn sowohl im Steuerrecht wie auch bei der Altersvorsorge ist weiterer Handlungsbedarf gegeben.

Wer Schusswaffen besitzt, trägt auch eine hohe Verantwortung. Es ist für mich deshalb nicht nachvollziehbar, dass wegen ein paar neuen bescheidenen administrativen Änderungen die Beteiligung an Dublin/Schengen infrage gestellt wird. Wer eine Waffe besitzen will, sollte doch auch bereit sein, die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen und zugunsten der bewährten und auch für die Schweiz vorteilhaften Einbindung in Dublin/Schengen eine kleine Mehrleistung zu erbringen. Spätestens, wenn sie bei einer nächsten Europa-Reise mit den wieder eingeführten Zoll- und Grenzbeschränkungen konfrontiert wären, würde ihnen ihr Nein vermutlich leidtun. Mit zwei Mal Ja am 19. Mai sagen wir auch Ja zu soliden schweizerischen Lösungen.

Eusebius Spescha, Zug

Zuger Woche vom Mittwoch, 15. Mai 2019, Seite 18 (13 Views)

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