E-Paper - 29. Mai 2019
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Mit dem Talent-Ticket und Innovation in die Zukunft

Von der Volkswirtschaftsdirektion

Im gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug (GIBZ) können talentierte Jugendliche bereits während der Ausbildung ihre Visionen verwirklichen. Die Fachstelle Talent-Ticket des GIBZ unterstützt und begleitet diese von der Projektidee bis zum marktreifen Produkt.

Politik Je früher vielversprechende Talente gefördert werden können, desto grösser die Chance auf erfolgreiche Innovationen. «Es gibt viele Jugendliche, die sowohl über Ideen als auch Kapazität verfügen, neben dem Lernen und der Ausbildung im Betrieb zusätzlichen Effort zu leisten, um eigene Projekte zu verwirklichen», stellt Beat Wenger, Rektor des GIBZ, fest. Diesen Lernenden stellt das GIBZ unter dem Titel Talent-Ticket seit März dieses Jahres die nötige Infrastruktur und personellen Ressourcen zur Seite.

Für Lernende und Sek-Schüler

Neben fixen Arbeitsplätzen, Labors, Ausstellungsräumen, modernster Infrastruktur wie 3D-Drucker, Laserschneider, digitaler und analoger Lernplattformen, werden auch individuelle Coachings und Kurse angeboten. Das Talent-Ticket ist nicht nur für Lernende, die sich im GIBZ durch besondere Fähigkeiten dafür qualifiziert haben, auch interessierte Schüler der Sekundarstufe I erhalten Zugang zur «Talentschmiede». Damit soll in erster Linie die Hemmschwelle an MINT-Berufen etwas heruntergesetzt und entsprechend die Lust am Ausprobieren und Entwickeln gefördert werden auch für Mädchen! Hier können Jugendliche in Atelieratmosphäre und im geschützten Rahmen tüfteln und experimentieren.

Fachkräftemangel bekämpfen

Schulabgänger, die eigentlich die perfekten Voraussetzungen für einen technischen Lehrberuf mitbringen, entscheiden sich oftmals für das Gymnasium. Entsprechend fehlt es an gut qualifizierten Lernenden für qualitativ hochstehende Ausbildungslehrgänge, was sich in der Wirtschaft als Fachkräftemangel niederschlägt. Mit dem Projekt «Talent-Ticket für Innovation und Nachhaltigkeit in der Berufsbildung» soll diesem Umstand entgegengewirkt werden. Das Projekt wird vom GIBZ gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft und Politik sowie ausgewählten regionalen und nationalen Kompetenzzentren und Innovationsnetzwerken getragen. Dadurch entstehen ganz neue Zusammenarbeitsformen zwischen den Lernorten Schule, Arbeitsplatz und überbetrieblichen Kursen mit der Wirtschaft. Beat Wenger ist überzeugt: «Das duale Ausbildungssystem gewinnt an Attraktivität für Schüler, die klug sind und ein «goldenes Händchen» haben. Die Inhaber des Talent-Tickets gehören zur jungen Elite, sie sind Botschafter und Vorbilder für MINT-Berufe.»

www.zug.ch/gibz.

Zuger Woche vom Mittwoch, 29. Mai 2019, Seite 10 (21 Views)

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