E-Paper - 29. Mai 2019
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Postulat zum Klimanotstand in Zug

An der Kantonsratssitzung vom 23. Mai 2019 wurde das Postulat der Kantonsrätinnen Isabel Liniger, Anna Spescha und Stephanie Vuichard betreffend Ausrufung des Klimanotstands im Kanton Zug dem Regierungsrat überwiesen. Die Klimastreikbewegung ist erfreut über diesen Schritt.

Politik Bereits 500 Städte weltweit haben in den letzten Monaten den Klimanotstand ausgerufen. Auch in Zug fanden in naher Vergangenheit Klimastreiks und -demonstrationen statt, zuletzt am vergangenen Freitag, 24. Mai, auf der Stadtzuger Rössliwiese.

Kantonsratssitzung

An der Kantonsratssitzung vom 23. Mai wurde ein Postulat betreffend Ausrufung des Klimanotstands im Kanton Zug von den drei Kantonsrätinnen Isabel Liniger, Anna Spescha und Stephanie Vuichard dem Regierungsrat überwiesen. Dieser Sitzung wohnten auch etwa ein Dutzend Klimaaktivisten bei. Sie zeigen sich erfreut über den Ausgang der Abstimmung, auch wenn dies erst ein erster kleiner Schritt ist.

Schritt in die richtige Richtung

Die Ausrufung des Klimanotstandes ist eines der zentralen Forderungen der Klimastreikbewegung. Die Überweisung des Postulates war ein erster wichtiger Schritt in eine lebenswerte Zukunft. Jedoch reicht dies für die Klimaaktivisten noch nicht: «Wir werden weiterhin mit unseren Forderungen Druck auf die Politik machen», wie Ronahi Yener, Mitglied des OK's des Klimastreiks Zug, erklärte. «Es ist wichtig, dass der Kanton Zug in der Klimafrage seine Verantwortung auch symbolisch anerkennt», sagte Klemens Iten, ebenfalls Mitglied des OK's.

PD/DK

Zuger Woche vom Mittwoch, 29. Mai 2019, Seite 10 (19 Views)

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