E-Paper - 29. Mai 2019
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zugs narr…

Klimaschutz und Feuerwerke? Ähm?

Tätsch, bumm und peng zusammen. Na, freuen Sie sich auch auf die immer längeren und wärmeren Tage und in diesem Zusammenhang auch auf die vielen schönen Sommerfeste und lauen Sommerabenden? Dann geht es Ihnen grundsätzlich gleich wie mir.

Aber liebe Leute, kürzlich erhielt ich ein interessantes Schreiben von einem Herrn oder einen Frau aus der Gemeinde Risch (den Namen konnte ich leider nicht entziffern). Aber egal, in diesem Schreiben machte man darauf aufmerksam, dass die ganze Klimawandelgeschichte und die alljährlich wiederkehrenden Feuerwerke im Sommer und zu Silvester, eigentlich gar nicht zusammenpassen.

Tja, wo die Leute recht haben, haben sie recht. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass an jenen Orten, an denen vermehrt Feuerwerke gezündet werden, die Feinstaubbelastung rapide zunimmt. Zudem ist diese Knallerei auch schlecht für die Fauna und Flora (Wald-, Flurbrände, etc.). Auch Haustiere erschrecken sich stellenweise fast zu Tode, wenn dieses «Gepänge» und Gesprenge wieder losgeht.

Aber da stehen sich Traditionalisten sowie Natur- und Klimaschützer natürlich diametral gegenüber. Für die einen sind Sommernachtsfeste und Silvesterfeten ohne Feuerwerke undenkbar. Für die anderen reine Geldverschwendung und Umweltkiller. Ich denke, es gibt sicher bereits Alternativen. Gewisse Gemeinden verzichten schon heute freiwillig auf Feuerwerke und bieten dafür mit Musik untermalte Wasserspiele an. Diese sind genauso schön, wenn nicht gar schöner und entlasten nicht nur unsere Natur, sondern auch unsere Gesundheit.

Aber auf der anderen Seite gilt halt noch immer das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Ein eingefleischter Feuerwerker und Pyrotechniker wird wohl nie freiwillig auf seine «Raketchen» verzichten. Es sei denn, die Gesetze ändern sich. Doch bis es solche Gesetz gibt, vergehen wohl noch Jahre und Jahrzehnte? Wir werden es sehen, wenn wir bis dahin trallalllalla noch leben.

Haben auch Sie ein Anliegen? Ein Problem oder Sorgen, die Sie gerne loswerden möchten? Dann schreiben Sie mir eine E-Mail an:

narr@zugerwoche.ch

Zuger Woche vom Mittwoch, 29. Mai 2019, Seite 24 (13 Views)

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