E-Paper - 29. Mai 2019
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Polizei kann Ermittlungen abschliessen

Während knapp 20 Monaten erwarb ein 32-jähriger Schweizer unrechtmässig Waren und beging weitere Vergehen gegen das Gesetz. Nun kann die Zuger Polizei die Ermittlungen gegen den Mann abschliessen.

Kanton Die Zuger Polizei konnte ihre Ermittlungen gegen einen Mann abschliessen, welcher während knapp 20 Monaten (März 2017 bis November 2018) Elektronikartikel und Gutscheinkarten unrechtmässig erworben hatte. Nun muss er sich wegen mehrfachen Betrugs vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

Identitätsfälschung

Der 32-jährige Schweizer erstellte bei diversen Online-Dienstleistern verschiedene Benutzerkonten mit Identitäten von existierenden Personen, über welche er zahlreiche Wareneinkäufe tätigte. Dabei wählte er seine Opfer zufällig aus. Die Sendungen fing er anschliessend an den Zustelladressen ab. Manche Adressaten entdeckten die Lieferungen, noch bevor der 32-Jährige diese entwenden konnte und retournierten sie.

Gerissen und skrupellos

Die Elektronikartikel wie zum Beispiel Smartphones verkaufte der Beschuldigte weiter. Auch nutzte er diverse Online-Verkaufsportale, um verbilligte Reka-Checks und Veranstaltungstickets verschiedenster Art zu verkaufen, ohne diese zu liefern.

Umfangreiche Ermittlungen

Der Zuger Polizei gelang es, dank der Erstellung eines Lagebildes und der Zusammentragung diverser Spuren, den Beschuldigten ausfindig zu machen. Der Beschuldigte konnte schliesslich im November 2018 bei einer geplanten Hausdurchsuchung festgenommen werden. Laut seinen eigenen Aussagen verwendete er die Einnahmen, um seine Spielsucht zu finanzieren. PD

Zuger Woche vom Mittwoch, 29. Mai 2019, Seite 7 (16 Views)

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