E-Paper - 05. Juni 2019
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Fensterfabrik Baumgartner: Vorprüfung des Bebauungsplanes verabschiedet

Der Bebauungsplan für die Erweiterung und Modernisierung der traditionsreichen Fensterfabrik Baumgartner in Hagendorn ist einen Schritt weiter: Der Gemeinderat Cham hat ihn in die kantonale Vorprüfung verabschiedet.

Cham/Hagendorn Seit 1984 produziert die Fensterfabrik Baumgartner an ihrem Standort, an der Flurstrasse in Hagendorn, Holz-Metall-Fenster. Bereits seit 2013 zeichnet sich ab, dass der Betrieb modernisiert und erweitert werden muss, um für die künftigen Herausforderungen gewappnet zu sein. Mit dem Projekt «Gottfried Baumgartner» möchte das Unternehmen zukunftsfähig bleiben und die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen, um den Standort Hagendorn zu stärken und gewerblich-industrielle Arbeitsplätze zu erhalten. Konkret ist eine zusätzliche Produktions- und Logistikfläche geplant. Um diese Änderungen zu realisieren, bedarf es einer Revision des rechtskräftigen Bebauungsplans «Allmend Hagendorn» sowie einer Anpassung des Zonenplans und des Richtplans auf Gemeindeebene. Dazu wurde vom 21. Januar 2019 bis am 15. Februar 2019 eine öffentliche Mitwirkung durchgeführt. Die Bevölkerung konnte sich an der Ausstellung im Mandelhof sowie an der Informationsveranstaltung vom 29. Januar 2019 ein Bild über die geplante Erneuerung und Erweiterung machen.

Thema Verkehr

Während der Mitwirkungsphase gingen bei der Einwohnergemeinde Cham zehn schriftliche Eingaben zum Projekt ein. Im Zentrum standen dabei Verkehrsanliegen, das beabsichtigte Bauvolumen sowie ökologische Begleitmassnahmen. > Seite 2

Aufgrund der Eingaben hat die Gemeinde das Verkehrskonzept, die Richtprojekte sowie den Bebauungsplan mit den Vorschriften nochmals überprüft. Für ausgewählte Themenfelder wurden externe Gutachten in Auftrag gegeben. Durch die Mitwirkung wurde das Projekt stellenweise nochmals angepasst. Die gravierendste Veränderung betrifft die Führung des Werkverkehrs. Statt via Frauentalstrasse wird er neu auf dem Grundstück der Fensterfabrik, abgetrennt durch einen Grünstreifen, parallel zur Frauentalstrasse geführt.

Kantonale Vorprüfung

Am 6. Mai 2019 beriet die Planungs- und Verkehrskommission den überarbeiteten Projektstand, würdigte die neuesten Anpassungen und empfahl dem Gemeinderat, das Projekt in die kantonale Vorprüfung zu verabschieden. Dieser Empfehlung ist der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 21. Mai 2019 gefolgt. Zeitgleich verabschiedete er den Mitwirkungsbericht und die schriftlichen Stellungnahmen zuhanden der Personen und Gruppen, die Anfang Jahr eine Eingabe im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung verfasst hatten.

Urnenabstimmung 2020

Die nun eingeleitete kantonale Vorprüfung wird rund drei Monate dauern. Danach wird das Projekt unter Berücksichtigung der kantonalen Vorbehalte bereinigt, bevor es in die 30-tägige, erste öffentliche Auflage verabschiedet werden kann. Im Rahmen der öffentlichen Auflage kann die Bevölkerung schriftliche Einwendungen verfassen, die von der Einwohnergemeinde Cham behandelt werden müssen. Die Urnenabstimmung zum Projekt ist, sollten keine unvorhergesehenen Verzögerungen eintreffen, für September 2020 vorgesehen. PD/DK

Zuger Woche vom Mittwoch, 5. Juni 2019, Seite 1 (46 Views)

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