E-Paper - 12. Juni 2019
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Gebäudeversicherung Zug: Geschäftsbericht 2018

Die Gebäudeversicherung Zug schliesst die Jahresrechnung 2018 mit einem Gewinn von 7.21 Mio. Franken. Der Schadenaufwand fällt mit insgesamt 7.91 Mio. Franken um

720‘000 Franken höher aus als im Vorjahr.

Kanton Das Jahr 2018 war für die Gebäudeversicherung (GVZG) Zug ein leicht überdurchschnittliches Schadenjahr. Insgesamt gingen 1564 Schadenmeldungen ein, 1441 Elementarschäden und 123 Feuerschäden. Wie schon im Vorjahr stieg die Anzahl der Elementarschäden erneut deutlich (+548 Ereignisse).

Winterstürme

Im Januar fegten mit Burglind, Evi und Friedericke drei heftige Sturmtiefs über den Kanton Zug. Diese sorgten mit rund 1250 Schadenmeldungen und Kosten von 4.04 Millionen (Mio.) für einen turbulenten Jahresanfang. Im Spätfrühling führten Unwetter zu lokal begrenzten Gebäudeschäden aufgrund von Hochwasser und Überschwemmungen. Von grossflächigen Hagelzügen blieb der Kanton Zug glücklicherweise verschont. Insgesamt verursachten die 1441 Elementarschäden Kosten von 4.43 Mio. Franken (Vorjahr 3.34 Mio.). In der ganzen Schweiz zeigt sich seit längerem ein Trend zu steigenden Elementarschäden. Die GVZG wird deshalb in den nächsten Jahren ihre Anstrengungen in der Schadenprävention intensivieren.

Feuerschäden

Im Jahr 2018 ereigneten sich im Kanton Zug 123 Brandfälle. Dabei entstanden Schäden von 3.48 Mio.

Franken (Vorjahr 3.85 Mio.). Die grössten Brandfälle ereigneten sich in Zug, Allenwinden und auf dem Zugerberg. Am 6. März beschädigte ein Brand in der Zuger Schochenmühle ein Holzhaus aus dem 8. Jahrhundert massiv. Grössere Schäden entstanden zudem beim Brand eines 2-Familienhauses in Allenwinden und beim Vollbrand einer Weidscheune nach Blitzschlag auf dem Zugerberg.

Positive Entwicklung

Per 31. Dezember 2018 versicherte die Gebäudeversicherung Zug 25‘094 Gebäude mit einem Versicherungswert von knapp 49 Milliarden (Mrd.). Franken. Der Wertzuwachs gegenüber dem Vorjahr betrug 1.26 Mrd. Franken und gründet in der Zunahme der durchgeführten Neubau- und Revisionsschätzungen. Die Prämie von 60 Rappen pro tausend Franken Versicherungskapital blieb unverändert. Die Bruttoprämieneinnahmen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 3.02 Prozent auf 30.98 Mio. Franken. Die Gelder wurden gemäss Verwendungszweck anteilmässig den Segmenten Versicherung (26.02 Mio.) sowie Prävention und Intervention (4.96 Mio.) zugewiesen.

Reserven weiter geäufnet

Der Jahresgewinn von 7.21 Mio. Franken wurde vollumfänglich dem Eigenkapital gutgeschrieben. Dadurch wird die Haftungs- und Risikofähigkeit der Gebäudeversicherung Zug weiter gestärkt. Aktuell stehen dem Gebäudeversicherungswert von knapp 49.0 Mrd. Franken 1.5438 ‰ an Eigenkapital gegenüber. Weiterführende Infos siehe: www./www.gvzg.ch

PD/DK

Zuger Woche vom Mittwoch, 12. Juni 2019, Seite 13 (16 Views)

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