E-Paper - 12. Juni 2019
Zuger Woche
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Quartierplatz Göbli eingeweiht

Mit einem Fest für die Bewohner des Quartiers Guthirt der Stadt Zug und dem benachbarten Quartier der Gemeinde Baar wurde der neue Quartierplatz im Gebiet Lüssi-Göbi eröffnet.

Zug Die Göblistrasse ist wieder befahrbar, der kantonale Radweg ist erweitert und der Quartierplatz mit dem renaturierten Bach steht der Bevölkerung zur Verfügung. Die Aufwertung des Freiraums ist für die Menschen in diesem Gebiet ein grosser Gewinn. Das Gebiet Lüssi-Göbli liegt im Schnittstellenbereich der Siedlungsgebiete der Stadt Zug und der Gemeinde Baar. 2009 führten die Stadt Zug und die Gemeinde Baar in Zusammenarbeit mit zwei Erbengemeinschaften einen Studienauftrag für die Bebauung des Gebiets Lüssi-Göbli durch. In der Folge wurde über das Stadtgebiet Zug und das Gemeindegebiet Baar je ein eigener Bebauungsplan erarbeitet. Auf Zuger Gemeindegebiet werden 19 Gebäude entstehen mit etwa 180 Wohnungen, wovon 100 Wohnungen nach den Regeln des preisgünstigen Wohnungsbaus erstellt werden.

Hohe Freiraumqualität

Stadträtin Eliane Birchmeier sagte an der Eröffnung: «Ein so schönes Projekt zum Abschluss zu bringen und der Bevölkerung übergeben zu dürfen, diese Gelegenheit hat man nicht alle Tage. Es freut mich sehr, dass wir heute auf einem neuen Quartierplatz stehen, der für die bestehende und die künftige Siedlung eine hohe Freiraumqualität bringt. Ich wünsche Bewohnern des Quartiers Guthirt sowie dem benachbarten Quartier in der Gemeinde Baar viel Freude an ihrem Quartierplatz, der sie sicherlich näher zusammenbringen wird.»

3.2 Millionen

Zwischen den Grundeigentümern, dem Kanton Zug sowie der Stadt Zug wurden die Modalitäten für die Eigentumsverhältnisse und die Kosten geregelt. Der Quartierplatz wurde als öffentliches Grundstück ausgeschieden und der Stadt Zug ins Eigentum übertragen. Die Baukosten inklusive Werkleitungen für die Göblistrasse, den Radweg, die Bachrenaturierung, die Bepflanzung und die Erstellung des Quartierplatzes belaufen sich auf rund 3.2 Millionen Franken und wurden aufgeteilt zwischen den privaten Grundeigentümern, dem Kanton, der Stadt Zug und den Werken. Weiterführende Informationen zum Projekt siehe unter: www.stadtzug.ch PD/DK

Zuger Woche vom Mittwoch, 12. Juni 2019, Seite 2 (16 Views)

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