E-Paper - 12. Juni 2019
Zuger Woche
E-Paper - Auswahl
E-Paper - Ansicht
 
 

Güsel am Wegesrand

Am 1. Mai 2019 publizierten wir eine Story unter dem Titel: «Der Zuger Dreck muss weg». Darin forderten wir die Leser auf, uns Güselbilder aus dem Kanton zu senden.

Stadt Zug Eine Dame, die hier in der Umgebung wohnt (Nähe Kapelle St. Verena) machte uns am 18. Mai auf diesen Güselhaufen (Bildrechts) aufmerksam. Sie schrieb dazu: «Das ist ein katastrophale Sauordnung und eine Schande für Zug vor diesem Haus an der Blasenbergstrasse. Kann man da nichts dagegen unternehmen?» Grundsätzlich kann man auf seinem Grundstück tun und lassen, was man will.

Aussage Zuger Polizei

Die Zuger Polizei, sprich der Medienbeauftragte Frank Kleiner, erklärte uns auf Anfrage hin zu dem von uns geschilderten Fall: «Solange keine Umweltgefährdung besteht, ist die Ablagerung von Werkstoffen auf privatem Grundstück zulässig.» Und weiter: «In diesem Falle (Bild) ist eine strafrechtliche oder baupolizeiliche Anzeige durch den Meldeerstatter möglich. Bei einer Kontrolle durch die Polizei würde eine mögliche Umweltgefährdung im Zentrum stehen. Ob es sich um Abfälle oder um Werkstoffe handelt, müsste untersucht werden.» Alles klar. Nun, ob die Person, die uns auf diesen möglichen Missstand hinwies, eine Anzeige erstatten will oder nicht, wird sich zeigen. Wenn Sie, liebe Leser, Kenntnis von weiteren Umweltsünden haben, die sich im Kanton Zug befinden, dann schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an. 041 769 70 40. Oder unter: redaktion@zugerwoche.ch

DK

Zuger Woche vom Mittwoch, 12. Juni 2019, Seite 28 (15 Views)

ZURÜCK ZUR SEITE

 
 

<   Juni   >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30