E-Paper - 12. Juni 2019
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Ab nach Balkonien!

Die Garten- und Balkonsaison ist gestartet und die Schweizer Gärten und Balkone erstrahlen wieder in voller Blütenpracht. Nach wie vor bestehen aber Unsicherheiten in Bezug auf die Balkon- und Terrassennutzung. Im Folgenden werden die Nutzungsrechte des Mieters und des Eigentümers kurz erläutert.

Ratgeber Es kommen die normalen mietrechtlichen Gesetzesbestimmungen zur Anwendung. Das Mietrecht kennt keine speziellen Regelungen für die Balkonnutzung. Der Mieter hat die Mietsache sorgfältig und vertragskonform zu benutzen und dabei auf die übrigen Mietmieter Rücksicht zu nehmen. Meist werden diese Pflichten im Mietvertrag, den allgemeinen Bestimmungen dazu oder in der Hausordnung konkretisiert.

Balkonbepflanzung

Was den Innenbereich anbelangt, hat der Mieter weitgehende Gestaltungsfreiheit. Er darf auch in vom Vermieter zu Verfügung gestellten (leeren) Pflanzentöpfe Blumen nach seinem Gusto pflanzen. Ohne Zustimmung des Vermieters darf der Mieter aber keine Blumenkästen nach aussen anbringen. Dasselbe gilt auch für Stockwerkeigentümer.

Sichtschutzwände

Grundsätzlich sind alle Massnahmen, die das äussere Erscheinungsbild der Liegenschaft betreffen, ohne vorherige Zustimmung des Vermieters unzulässig. Dazu gehören insbesondere Vorhänge, festinstallierte Sichtschutzwände aller Art oder das Anbringen von Folien auf Glasbalkonbrüstungen.

Haftung

Vom Aufstellen von Vasen und Töpfen auf Fenstersimsen ist dringend abzuraten. Denn bläst ein Sturm oder Windstoss die Bepflanzung vom Balkon, so haftet in der Regel der Bewohner der Wohnung für allfällige Sach- und Personenschäden. www.hev-schweiz.ch.

PD/CI

Zuger Woche vom Mittwoch, 12. Juni 2019, Seite 8 (15 Views)

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