E-Paper - 03. Juli 2019
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«Meine Einstellung ist eine meiner Stärken»

Von Nicola Schuler

Name: Nenad Zivkovic

Wohnort: Cham

Beruf: Kaufmann

Interview Der in Cham aufgewachsene 17-jährige Fussballspieler Nenad Zivkovic spielt im Nachwuchs des FC Luzern. Schon in seiner Primarschulzeit wechselte er vom SC Cham zum grössten Innerschweizer Fussballverein. Mittlerweile spielt er dort im U18 Team. Diverse Junioren Nationalmannschaftsaufgebote unterstreichen, dass er ein grosses Potenzial hat. Mehr über seinen Werdegang und seine Ziele erfahren Sie im untenstehenden Interview.

Nenad Zivkovic, Sie haben Ihre ersten Schritte als Fussballer beim SC Cham gemacht. Was blieb Ihnen aus dieser Zeit besonders in Erinnerung?

Die Zeiten beim SC Cham waren toll. Wir waren ein super Team, das zusammen viele Spiele und Turniere bestritten hat auch haben wir mehrmals die Meisterschaft gewonnen. Es war auf jeden Fall eine grossartige Zeit, die ich niemals vergessen werde.

Sie wechselten schon in der Primarschulzeit in den Nachwuchs des FC Luzern. War dieser Wechsel für Sie eine grosse Herausforderung?

Ja, es war für mich eine grosse Herausforderung und auch nicht leicht, aber auf jeden Fall eine Ehre, ein Teil dieser Mannschaft werden zu können. Ich musste jeden Tag nach Luzern reisen und musste mich gut organisieren, so dass ich für alles genügend Zeit hatte. Mit einer genauen Planung klappte dies jedoch ohne Probleme.

Machen Sie parallel zum Fussball eine Ausbildung?

Ja, das mache ich. Neben dem Fussball werde ich an der Frei’s Talent School zum Kaufmann ausgebildet.

Können Sie uns etwas über Ihre spielerischen Stärken und Schwächen erzählen?

Ich würde von mir selbst sagen, dass meine Einstellung eine grosse Stärke ist und natürlich das ich viele Tore schiesse (lacht). Ich bin ein ehrgeiziger Spieler der immer gewinnen will und für die Mannschaft und deren Ziele alles macht. Ich kann mich sicher noch verbessern, wenn es darum geht mit Niederlagen umzugehen.

Was ist Ihr fussballerisches Ziel?

Mein nächstes Ziel ist es, in der 1. Mannschaft des FC Luzern spielen zu können später möchte ich natürlich dann auch einen Pokal mit dem FCL gewinnen. Ein Traum wäre es auch, für die A-Nationalmannschaft auflaufen zu können. Das ist aber alles noch weit weg und ich muss noch viel an mir arbeiten um diese Ziele zu erreichen.

Welcher Fussballer ist/war Ihr Vorbild und warum?

Ich hatte eigentlich nie ein Vorbild und möchte mich selber sein. Natürlich gibt es super Spieler wie Ronaldo, Messi, Mbappé und noch viele mehr. Wenn ich einen wählen müsste, dann wäre das Ronaldo. Er hat eine unglaubliche Einstellung, will immer gewinnen und macht alles dafür das gefällt mir sehr.

Was gefällt Ihnen am Kanton Zug?

Er ist schön, sauber und liegt sehr zentral. Und natürlich der Zugersee, der gefällt mir sehr gut.

Und zum Schluss, sagen Sie, was sie wollen:

Es sollen alle Kinder und Jugendliche Sport oder andere Aktivitäten machen. Man sollte nie aufgeben, trotz Niederlagen immer nach vorne schauen und positiv denken.

Zuger Woche vom Mittwoch, 3. Juli 2019, Seite 28 (21 Views)

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