E-Paper - 10. Juli 2019
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Viele Fischarten im Ägerisee

Die im August 2018 vom Amt für Wald und Wild und einem externen Projektteam durchgeführte Erhebung zeigt: Der Ägerisee als Fischhabitat befindet sich insgesamt in einem positiven Zustand mit gutem Fangertrag.

Ägerital Der Zustand des Ägerisees als Fischhabitat ist grundsätzlich gut. Aber der Befischungsdruck ist relativ hoch und die verbauten Ufer schränken den Lebensraum der Fische ein. Ungewöhnlich ist, dass ab einer Tiefe von 30 Metern keine Fische nachgewiesen wurden, obwohl dort genügend Sauerstoff vorhanden wäre.

Intensive Studie

Bei der intensiven und aufwendigen Beprobung in der Zeit vom 27. bis zum 29. August 2018 handelte es sich zwar auch um eine Momentaufnahme, aber um ein standardisiertes Verfahren. Dieses erlaubt eine detaillierte Charakterisierung des heutigen Fischvorkommens und Vergleiche mit den anderen 29 Schweizer Seen, die nach demselben Ansatz beprobt wurden. 2013 fand die gleiche Bestandesaufnahme im Zugersee statt. Bei der Untersuchung im Ägerisee wurden insgesamt 4797 Fische von 15 Fischarten gefangen. Diese gelten alle als heimisch. Dominiert wird die Fischfauna durch Egli (Flussbarsch). Felchen und Seesaiblinge (Rötel) kommen nur selten vor. Aber auch gewisse standortfremde Arten konnten den See besiedeln und kommen dort häufig vor. Hier ist vor allem der seit Kurzem vorkommende Kaulbarsch zu erwähnen. Dessen hohe Dichte ist laut Bericht «auffallend» und dürfte nicht ohne Konsequenzen für andere Fischarten und das gesamte Ökosystem sein. Weitere Informationen im Internet unter www.zg.ch.PD/DK

Zuger Woche vom Mittwoch, 10. Juli 2019, Seite 2 (13 Views)

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