E-Paper - 07. August 2019
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Altbundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz ist unerwartet gestorben

Annemarie Huber-Hotz ist am 1. August 2019 während einer Wanderung im Kreis ihrer Familie im Gebiet Schwarzsee (Freiburg) unerwartet an einem akuten Herzversagen verstorben.

Baar Annemarie Huber-Hotz wurde am 16. August 1948 in Baar geboren. Nach den Schulen in Baar und Zug absolvierte sie ihre Studien in Bern, Uppsala, Genf und Zürich. 1978 trat Huber-Hotz in die Bundesverwaltung ein und war zunächst im Generalsekretariat der Bundesversammlung tätig.

Ständeratssekretariat

Ab 1981 führte sie das Sekretariat des Ständerates, zusätzlich leitete sie ab 1989 den wissenschaftlichen Parlamentsdienst. 1992 wurde sie zur Generalsekretärin der Bundesversammlung und 1999 als erste Frau zur Bundeskanzlerin der Schweizerischen Eidgenossenschaft gewählt.

GGZ und SRK

Nach ihrem Rücktritt als Bundeskanzlerin 2007 war sie bis 2011 Präsidentin der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft und von 2011 bis Juni 2019 Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes und Vizepräsidentin der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. Neben diesen > Seite 2 Ämtern bekleidete sie diverse Funktionen in gemeinnützigen Stiftungen und in Preiskommissionen. So war sie Präsidentin der Stiftung Schweizerischer Bankenombudsman, Stiftungsrätin der Kuoni und Hugentobler Stiftung, Präsidentin der Doron-Stiftung, Präsidentin der Preiskommission der Dr. J. E. Brandenberger-Stiftung, Präsidentin der INSEL Foundation, Mitglied des Stiftungsrates des Graduate Institute IHEID in Genf und Mitglied des Schweizer Berghilferats.

Annemarie Huber-Hotz hinterlässt ihren Ehemann, ihre drei Kinder, ihren Schwiegersohn, ihre Schwiegertochter und vier Enkelkinder.

Die Zuger Woche spricht der Familie und den Angehörigen ihr tiefes Beileid aus.

PD/DK

Zuger Woche vom Mittwoch, 7. August 2019, Seite 1 (23 Views)

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