E-Paper - 21. August 2019
Zuger Woche
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Blaulichtorganisationen am ESAF 2019

Das Warten der Schwingerfans hat bald ein Ende, in zwei Tagen ist es soweit: Die «Bösen» finden sich am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Zug ein. Auch die Blaulichtorganisationen haben sich auf den Grossanlass vorbereitet.

Die Zuger Polizei wird auf dem Festgelände mit zivilen und uniformierten Einsatzkräften präventiv präsent sein. Diese werden bei Notfällen den Besuchern als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. Erstmals ist die Zuger Polizei auch mit Dialogteams im Einsatz, die entsprechend beschriftet sind. Die Dialogteams bauen im Gespräch mit den Festbesuchern Vertrauen in die Arbeit der Polizei auf, um bei einem Notfall die Menschen erreichen zu können. Sie wird unterstützt durch erfahrene Kollegen der Stadtpolizei Zürich.

Bagatellfälle

Die Zuger Polizei bittet die Bevölkerung bei Bagatellfällen wie Ruhestörungen, etc. um Nachsicht, wenn Einsatzkräfte nicht immer sofort ausrücken können, weil sie in anderen Einsätzen gebunden sind. Steht jedoch ein Vergehen oder Verbrechen im Zentrum, vertritt die Zuger Polizei eine Nulltoleranz und wird die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. In grossen Menschenansammlungen tummeln sich gerne Trick- und Taschendiebe. Die Polizei rät, auf persönliche Wertsachen achtzugeben und nur das Nötigste mitzunehmen. Bei Diebstahl oder Verlust steht den Festbesuchern ein temporärer Polizeiposten auf dem Stierenmarktareal (Halle 7) zur Verfügung. > Seite 2

Kinderbändel

Kinder sollten in der grossen Menschenmenge nie aus den Augen gelassen werden. Damit verloren gegangene Kinder rasch wieder gefunden werden, stellt die Polizei Kinderbändel zur Verfügung, auf denen eine Telefonnummer notiert werden kann. Diese können gratis bei der Polizeidienststelle, An der Aa 4, in Zug oder beim temporären Polizeiposten auf dem Festareal bezogen werden.

Drohnenflüge auf dem Festgelände nicht erlaubt

Die Zuger Polizei rät dringend davon ab, am ESAF mit Drohnen zu fliegen, denn bei grossen Menschenansammlungen ist die Inbetriebnahme von Drohnen untersagt. Erlaubt sind einzig Aufnahmen von ausserhalb des Festgeländes, wobei ein Abstand von mindestens 100 Metern eingehalten werden muss. Die Zuger Polizei setzt während des ESAF ein Drohnendetektionsgerät ein. Damit können Drohnen im Umkreis von bis zu fünf Kilometern erkannt werden sowie auch die Flughöhe, der Drohnentyp und der Standort des Piloten.

Rettungsdienst Zug

Der Rettungsdienst Zug (RDZ) stellt auch während des Schwingfestes die Grundversorgung im Kanton Zug sicher. Seine Mitarbeitenden leisten bei Notfällen ausserhalb des Festperimeters professionelle medizinische Hilfe und transportieren ebenfalls Patientinnen und Patienten vom Festperimeter in die umliegenden Spitäler. Der Rettungsdienst Zug, der von Rettungsdiensten aus den Kantonen Schwyz und Zürich unterstützt wird, erwartet an diesen Tagen dreimal mehr Einsätze als an einem gewöhnlichen Wochenende.

Feuerwehr

Die Feuerwehren Zug, Steinhausen und Baar sind für den Feuerwehrdienst am ESAF verantwortlich. Eine spezielle Pikettformation garantiert die Einsatzbereitschaft am Fest rund um die Uhr. Auch für den Feuerwehralltag in der Stadt Zug und als Stützpunktfeuerwehr für den Kanton ist die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) gerüstet.

PD/DK

Zuger Woche vom Mittwoch, 21. August 2019, Seite 1 (20 Views)

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