E-Paper - 11. September 2019
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Durchgangsstation Steinhausen mit Wohnstrukturen

An der letzten Kantonsratssitzung vom 29. Sept. 2019 ist der Planungskredit für die Durchgangsstation Steinhausen in der Höhe von 1.78 Millionen Franken gegen den Willen der SVP-Fraktion gesprochen worden. Die Durchgangsstation in Steinhausen ist 1991 für 2.5 Millionen Franken erstellt worden. Nach einer kurzen Nutzungsdauer von 28 Jahren, also nicht einmal 30 Jahre später, gibt der Zuger Kantonsrat nun einen Planungskredit von fast 1.8 Millionen Franken frei. Damit soll eine Baute von rund 17 Millionen Franken geplant werden mit Wohnstrukturen und kleinere Wohneinheiten und Hobbyräumen für die Asylsuchenden. Die SVP war und ist die einzige Partei, die sich gegen die sogenannten «Wohnstrukturen» sprich: moderne Wohnungen in einer Durchgangsstation für Asylsuchende, ausspricht. Die SVP verlangt, dass die Durchgangsstation wie bis anhin mit einer Massenschlag-Beherbergungsstruktur geführt wird. Alles andere ist unnötiger Luxus. Ist der zu planende Luxusbau, der über 990 Franken pro Quadratmeter kosten soll, im Interesse unserer hart arbeitenden Steuerzahler sowie unseren Rentnern, die kaum genug Geld aus der AHV und Pensionskasse beziehen können um ihren wohlverdienten Lebensabend zu geniessen? Ich meine Nein. Wenn hier nicht eine kostengünstigere Variante geplant wird, wird die SVP gegen den Baukredit mit Bestimmtheit das Referendum ergreifen müssen.

René Kryenbühl, Oberägeri

Zuger Woche vom Mittwoch, 11. September 2019, Seite 20 (14 Views)

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