E-Paper - 27. November 2019
Zuger Woche
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Meldung der Woche

Streik wird bestraft

Zug Am 14. Juni fand der zweite schweizweite Frauenstreik statt. Die über 500'000 Teilnehmer forderten Gleichstellung, Lohngleichheit und bezahlte Carearbeit und machten den Frauenstreik zum grössten Streik in der Schweiz seit dem Generalstreik im Jahre 1918.

Strafe wegen Behinderung

Auch in Zug beteiligten sich rund 700 Personen an den friedlichen Aktivitäten zum Frauenstreik auf dem Landsgemeindeplatz. Während etwa zehn Minuten nutzte der Demonstrationszug im Vorstadtbereich eine Strasse und behinderte so den Verkehr. Dies aufgrund einer grösseren Teilnehmerzahl als erwartet. Es muss aber beachtet werden, dass zu Zeiten des Streiks sowieso ein Stau herrschte. Trotzdem wurde durch die zusätzliche Behinderung des Verkehrs eine Auflage der Bewilligung verletzt. Die Staatsanwaltschaft bestraft nun die Veranstalterinnen mit einer Busse von 650 Franken.

Finanzen in Balance

Das Organisationskomitee des Frauenstreiks empfindet die Strafe, gemessen an der Wichtigkeit des Streiks, als unangemessen. Die Organisatorinnen möchten der Regierung aufgrund dessen nachträglich ein Beitragsgesuch für 650 Franken stellen, damit die Verhältnismässigkeiten wiederhergestellt werden können. PD/DW

Zuger Woche vom Mittwoch, 27. November 2019, Seite 6 (8 Views)

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