E-Paper - 27. November 2019
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Zeitgeist

Bienensterben

Von Nicola Schuler

Stellen Sie sich eine Welt ohne Beeren, Äpfel, Kirschen, Fruchtsaft, Kosmetik, Kakao, Gurken, Kürbisse, Auberginen, Gummibärchen, Baumwolle, Sonnenblumenöl, Margarine oder Salami vor. Ziemlich trostlos, nicht?

Die traurige Wahrheit ist, wenn die Bienen aussterben, trifft all dies ein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir unser Bestes tun, um die Bienen vor dem Garaus zu bewahren.

Die Ursachen für das Bienensterben sind vielseitig und noch nicht gänzlich erforscht. Als wichtigsten Faktoren gelten die moderne Landwirtschaft, insbesondere die sogenannten Monokulturen, aber auch die Reduktion der landwirtschaftlich bearbeiteten Flächen, verschiedene Viren sowie Krankheitserreger und nicht zuletzt auch der Klimawandel.

Jeder kann einen kleinen Beitrag zur Verhinderung des Bienensterbens leisten. Mögliche Massnahmen sind zum Beispiel: regionalen Honig zu essen, bienenfreundliche Pflanzen säen, auf Pestizide verzichten, bienenfreundliche Lebensmittel konsumieren, Nistmöglichkeiten für Wildbienen bieten oder verschiedene Projekte unterstützen.

Albert Einstein soll 1949 gesagt haben: «Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.» Ob dieses Zitat wirklich von ihm stammt, ist nicht bewiesen, jedoch ist für mich klar: In einer Welt ohne Bienen möchte ich nicht leben. Was denken Sie darüber? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

redaktion@zugerwoche.ch

Zuger Woche vom Mittwoch, 27. November 2019, Seite 7 (4 Views)

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