E-Paper - 29. April 2020
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Erdrutsch im Lorzentobel geräumt

Der Hangrutsch der Anfang März dieses Jahres im Lorzentobel das Flussbett füllte, hat sich soweit stabilisiert und die nötigen Sicherungsarbeiten sind beendet. Trotzdem wird der Ort des Ereignisses vom Kanton nach wie vor genauestens überwacht.

Baar/Allenwinden Ein Hangrutsch hat in der Nacht vom Dienstag, 3. März 2020 auf Mittwoch, 4. März 2020 im Lorzentobel teils das Flussbett gefüllt. Aus dem bekannten Rutschgebiet Herrenmatt im Baarer Ortsteil Allenwinden ist in den vergangenen Jahren im Zeitlupentempo laufend Material in die Lorze befördert worden.

Umgehende Sicherheitsarbeiten

Noch am Folgetag des Ereignisses begann ein beauftragter Unternehmer, den Spülkanal der WWZ freizulegen und einen Hochwasserschutzdamm entlang der Strasse zu errichten. Zusammen mit der WWZ wurde zudem das Lorzenbett entlang der WWZ-Ufermauer auf eine Breite von drei Metern freigeräumt, damit das Wasser bis zu einer gewissen Hochwassermenge wieder in seinem ursprünglichen Gerinne abfliessen kann.

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Der kleine Rückstau in der Lorze vor der Rutschmasse entleerte sich.

Einsatzbereiter Bagger

Dank des schönen und trockenen Wetters hat sich die Situation im Rutschgebiet beruhigt. Bewegt sich die Masse künftig weiter Richtung Fluss, zum Beispiel nach starken Regenfällen, wird das Gerinne der Lorze umgehend wieder freigelegt. Der Schreitbagger des Unternehmers bleibt vorläufig vor Ort und ist sofort einsatzbereit. Die Trübungen in der Lorze durch abgeschwemmte Feinsedimente sind nach Meinung der Fischerei vertretbar und bedürfen keiner Massnahmen. Bei Normalabfluss wird wenig Material abgetragen. Nur bei Baggerarbeiten tritt analog einem Hochwasserereignis eine starke Trübung auf.

Strikte Überwachung

Die obere Ebene des Hangrutsches wurde durch einen beigezogenen Geologen und durch die kantonalen Fachspezialisten für Naturgefahren begutachtet und eine entsprechende Überwachung angeordnet. Der Schuttkegel und der Lorzenabfluss werden durch das kantonale Tiefbauamt kontrolliert und die Überwachung durch das Vermessungsamt und die jeweilige geologische Beurteilung gehen weiter. www.zg.ch/baudirektion

PD/DK

Zuger Woche vom Mittwoch, 29. April 2020, Seite 1 (13 Views)

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